Blog eines Gastroholikers

Es sind spannende Zeiten für uns Gastros - was so im Kopf eines waschechten Gastroholikers rumspukt wird hier zu Papier gebracht. Chronologisch geordnet aber nicht zusammenhängend. Persönlich. Ehrlich. Hoffentlich lesenswert.


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Herbst 2022 

"Tut mir leid, wir sind ausgebucht" 

Wir müssen uns in den letzten Monaten oft rechtfertigen warum wir ausgebucht sind. Und dass man uns telefonisch ja NIE erreichen könne, wir "hätten das wohl nicht mehr nötig". 

„Das kann doch nicht sein“, „wegen Reichtum geschlossen haha“ oder ein sarkastisches „ja klar“ sind an der Tagesordnung. 

Wenn das Telefon klingelt, kann man sich prinzipiell erstmal auf angemault werden einstellen. Oder halt einfach nicht mehr rangehen, an solchen Tagen ist eh keine Zeit zum Telefonieren. Der Anrufbeantworter kann diesen Spruch auch erzählen und Reservierungen für die kommenden Tage sowie Abholessen funktionieren ja auch wunderbar über die online Systeme.

Vielleicht wundert sich der ein oder andere warum dann trotzdem noch Tische oder sogar ganze Bereiche leer bleiben, aber zu jedem Platz und damit auch Gast muss eben auch die Arbeitskraft vorhanden sein um diesen ordentlich zu bedienen. Andernfalls folgt die Antwort postwendend per Bewertung im Internet.

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Ich kann schon erklären warum das so ist, hier das Rezept (übrigens im Sommer 2020 im Blog schonmal so ähnlich vorher gesagt) 

- Man nehme eine Branche, die eh schon lange kein Selbstläufer mehr ist 

- Man schließe diese Branche per Infektionsschutzgesetz und verweise auf Überbrückungshilfen und Kurzarbeitergeld

- Man wartet 7 Monate (beide Lockdowns zusammen sogar 9) bis garantiert einigen die Luft und / oder die Lust ausgegangen ist 

- Man hat neben den Pleiten und Geschäftsaufgaben den Nebeneffekt, dass diese Branche aufgrund der Unsicherheit noch unattraktiver für Mitarbeiter wird als sie eh schon war.


Als Ergebnis hat man zwar ein paar übrig gebliebene, gesunde Betriebe, die aber allesamt Ihre Kapazitäten nicht ausschöpfen können weil sie zu wenig Mitarbeiter haben. Also werden Ruhetage ausgeweitet, Schliesszeiten verlängert und freie Plätze nicht besetzt. 

Und - schwuppdiwupp - ist die Nachfrage größer als das Angebot. 

Gerade die Zeiten in denen der Mensch gern Essen geht und feiert sind übrigens auch die Zeiten, in denen kaum jemand gern arbeitet. Damit meine ich die Abende, die Wochenenden, die Nächte. Und da die Mitarbeiter unser heiligstes Gut sind und wir Wunscharbeitszeiten bieten müssen um unsere Leute zu halten werden wir in Zukunft diese Zeiten nicht mehr wie bisher abdecken können. 

Wir können nicht mehr als arbeiten. Qualität vor Quantität. Und voll ist voll, ist im Kino nicht anders.  

Liebe Gäste, kümmert Euch um Eure „Eintrittskarte“, sprich Reservierung, genau so frühzeitig wie für andere Events. Wir wissen, das ist nervig und es geht Spontanität verloren. Wir empfangen jeden einzelnen sehr, sehr gern, aber wenns nicht klappt - bitte mault uns nicht an. Wir tun was wir können, wir arbeiten gern und verdienen unseren Lebensunterhalt indem wir Euch empfangen. Aber sicherlich schicken wir niemanden weg weil wir das "nicht mehr nötig" haben. Und wenn Ihr seht dass alle rennen und sich Mühe geben und es vielleicht nicht ganz so rund läuft wie sonst: habt ein bißchen Verständnis, wahrscheinlich gabs krankheitsbedingte Ausfälle die nicht mehr aufgefangen werden konnten.


Ich wage noch eine Vorhersage für 2025: 

Die Tischreservierung mit Anzahlung per Kreditkarte wird - wie heute bei Mehrsternern schon normal - auch in der „normalen“ Gastronomie nichts Ungewöhnliches mehr sein. 

Die Preise in der Gastronomie werden noch um mindestens 30 Prozent steigen, da wir Mitarbeiter nur über sehr hohe Löhne generieren und halten werden können. 

Und vielleicht kommt es wirklich noch so weit, dass die Systemgastronomien, zB. in den großen Möbelhäusern, Eure Familienfeiern durchführen weils für die Wochenenden nicht genügend Gastronomiebetriebe und Caterer mehr gibt. 

Danke fürs Lesen.

Doris Reck-Hartmann 

Sommer 2022 

Die Gastronomie verändert sich 


Zweieinhalb Jahre sind vergangen, seitdem unsere Welt auf den Kopf gestellt wurde. 


Corona hat sich zu einem ständigen, etwas nervigen, aber irgendwie akzeptierten Begleiter entwickelt und ich will hier heute auch gar nicht weiter darauf eingehen. 

Die vergangen zweieinhalb Jahre waren zum einen geprägt von dem „Hier und Jetzt“, also mit welchen Maßnahmen führt man den Betrieb durch die schwierige Zeit, welche Geschäftsfelder werden erschlossen, was kann funktionieren, auf was soll man sich konzentrieren? 

Wir haben mit dem Abholessen und dem Webshop, ergänzt durch die staatlichen Corona Hilfen und die Kurzarbeit einen Weg gefunden um unser Überleben und unsere Arbeitsplätze zu sichern und sind im Nachhinein sehr froh und stolz das geschafft zu haben. 

Der andere große Brocken war das „Wie kann es weitergehen“, also wie kann man den Betrieb für die Zukunft nach Corona rüsten? Wie viel Geld kann - darf - soll man investieren um zukunftsfähig zu sein? Welche Massnahmen kann man überhaupt ergreifen? 

Das alles war kaum planbar und ein Stochern im Nebel. Ich erschrecke im Nachhinein immer noch selbst über meinen Mut, diese immense Investition „Modernisierung“ durchgezogen zu haben, deren Ergebnisse zum Teil offensichtlich sind, aber vieles entfaltet sich auch für den Gast unsichtbar hinter den Kulissen. Es war der richtige Schritt zur richtigen Zeit und wir sind froh diese Verbesserungen in unserem Betrieb zu haben.


Was mir jetzt am Herzen liegt ist über die Entwicklungen in der schönsten Branche der Welt zu schreiben. 

Vor zwei Jahren noch habe ich geschrieben „Die Gastronomie stirbt“. Inzwischen bin ich anderer Meinung, zum Glück! Ich würde heute sagen „Die Gastronomie verändert sich“ 

Die vergangenen Monate und Jahre haben in vielen Gastronomen persönlich und in der Branche etwas verändert. Wie immer bei Veränderungen gibt es zwei Seiten der Medaille. 

Viele Betriebe haben es nicht geschafft. Die Gastronomie hat einen Teil Ihrer Vielseitigkeit, Ihrer Liebenswürdigkeit, Ihrer Kreativität, Ihrer Buntheit verloren. Kleine, inhabergeführte Betriebe, Läden weit draußen auf dem Land, getränkegeprägte Gastronomie und viele andere konnten dem Druck durch Corona nicht standhalten und mussten aufgeben. Die meisten sind unwiderbringlich verloren und mit Ihnen Ihre Originalität und Ihre Erfahrung. 

Viele wertvolle Mitarbeiter haben die Branche verlassen, weil die Unsicherheit einfach zu groß war. 

Manche Dinge haben Ihre Leichtigkeit verloren.

Aber es gibt auch die „Überlebenden“. Aber auch 
Sie können noch nicht abschließen und zur Normalität zurück finden. Sie befinden sich immer noch im Wandel und stehen neuen, immensen Herausforderungen gegenüber, obwohl Sie oft mit den Corona Herausforderungen noch nicht ganz durch sind. 

Es hat sich was verändert. Wir haben irgendwie zu einem neuen Selbstwertgefühl gefunden. Wir wissen inzwischen, dass wir wichtiger sind als meistens angenommen und dass wir mehr wert sind als wir selbst denken. 

Wir sind Dienstleister aus ganzem Herzen, wissen aber inzwischen auch dass auch wir Grenzen aufzeigen dürfen und uns nicht alles gefallen lassen müssen.

Wir haben gelernt, dass wir auf uns selbst achten müssen. Dass wir zwar gern und viel arbeiten, aber auch das Recht auf eine etwas andere work-life-balance haben, auch wenn wir das Wort hassen. 


Die schönste Branche der Welt ist Begleiter Eurer aller Leben. Wir sind immer dabei, in ganz unterschiedlichen Formen. 

Wichtige Anlässe wie alle kirchlichen Feiern und Geburtstage, 

vermeintlich unwichtige Anlässe wie das versprochene Eis beim Familienausflug, das traditionelle Sonntagsessen, die Besprechung mit Geschäftspartnern, die traditionelle Mass Bier auf der Kerwa,

alltägliche Begleitung wie das Kindergarten- und Schulcatering oder der Coffee To Go am Morgen, 

Erfahrungen die man nie vergisst wie durchtanzte Nächte im Club, das erste selbst verdiente Geld beim Studentenjob oder die erste Knutscherei in der dunklen Kneipenecke - wir sind dabei. 

Man muss sich als Gastronom manchmal vor Augen halten dass man am selben Tag eine Taufe und eine Beerdigung begleiten darf. Wir sind die Orte, die wichtig für Euch sind!

Dieses neue Selbstbewusstsein kommt nicht überall gut an. Es stößt auf Unverständnis wenn wir bestimmte Dinge durchziehen - Veranstaltungen nicht machen, Öffnungstage reduzieren, Bereiche schließen weil diese aufgrund von Personalmangel nicht optimal bewirtet werden können. 

Aber es ist wichtig und richtig sich nicht unter Wert zu verkaufen und auf Qualität statt Quantität zu achten. 

In vielen vielen anderen Branchen sind Dinge selbstverständlich, die wir (noch) nicht oder nur mit damit verbundener Rechtfertigung durchziehen können. 

Es ist ganz normal dass man mit einer Theaterkarte einen Platz bucht - aber wenn wir leer bleibende Plätze (durch No Show oder bei Veranstaltungen durch den Wunsch nach einem Raum allein) in Rechnung stellen sorgt das für Empörung. 

Es ist ganz normal dass Dienstleistungen im Handwerk am Wochenende teurer sind - aber von uns wird erwartet, dass wir die Dienstleistung an allen Wochenenden, an allen Feiertagen zur Verfügung stellen und das möglichst günstig. Aufschläge an Wochenenden sind absolut nicht durchsetzbar. (Jetzt kommt immer das Argument: „Ihr wusstet ja was Ihr für einen Job macht“ - das rechtfertigt aber nicht die Tatsache, dass die Arbeitszeit des Kochs am Sonntag weniger wert sein soll als die des Klempners) 

Dieses neue Selbstwertgefühl hat nichts mit Überheblichkeit zu tun. Es ist immer noch von Respekt und Dankbarkeit gegenüber dem Gast geprägt. Aber ein Teil der ungesunden Demut hat sich verabschiedet. 

Nun stecken wir mitten drin in Herausforderungen, die wir genau wie Corona so niemals erwartet hätten. 

Die Preissteigerungen bei unseren drei größten Kostenblöcken - Lebensmittel, Personal und Energie - übertreffen unsere schlimmsten Befürchtungen und wir müssen sehr, sehr genau und mit spitzem Bleistift rechnen. 

Was oft nicht im Bewusstsein der Gesellschaft verankert ist: 

auch wir führen Betriebe, sichern den Lebensunterhalt unserer Mitarbeiter, sind wichtige Glieder in regionalen Lieferketten, sind Steuerzahler und haben Verantwortung in der Gesellschaft. 
Wir MÜSSEN betriebswirtschaftlich sinnvoll arbeiten und können Preissteigerungen nicht einfach selbstlos ignorieren. 

Wenn ein Konzern Gewinne ausweist bekommt er ein anerkennendes Schulterklopfen, ein Gastronom bekommt ein verächtliches „Ihr verdient Euch ja eine goldene Nase“.

Der Mitarbeitermangel in der Branche ist immens. Es gibt kaum einen Betrieb, der nicht schon die absolute Notbremse gezogen hat, nämlich Öffnungszeiten oder Kapazitäten einschränken. 

Zum Teil ist das natürlich hausgemacht, ganz klar. Jahrzehntelanger Raubbau an der wichtigsten Ressource Mitarbeiter hinterlässt seine Spuren. Ein anderer Faktor war sicherlich Corona.  Unsere Mitarbeiter sind so tough, so vielseitig, so flexibel einsetzbar, haben so immens viele "Soft Skills", dass sie überall mit Handkuss genommen werden. Und viele haben diese Flucht während der langen Kurzarbeitszeit genutzt und werden wohl so schnell auch nicht wiederkommen. Außerdem fehlt der Nachwuchs und solange die Berichterstattung überall und die Berufsberatungen kein besseres Bild von unserem wunderschönen Beruf zeichen, wird sich das auch nicht ändern. 

Aber die Branche ist besser als ihr Ruf. Unser wunderschöner Beruf kann inzwischen mit sehr viel besseren Arbeitsbedingungen aufwarten als so manch anderer. Ein Nebenjob, eine Ausbildung in der Gastronomie bereitet einen jungen Menschen besser auf das Leben vor als irgendetwas anderes. 

Ich spreche hier für meinen Betrieb wenn ich sage:

Meine Mitarbeiter werden keine Millionäre, können aber problemlos Ihren Lebensunterhalt bestreiten. Meine Mitarbeiter haben ungewöhnliche Arbeitszeiten, können diese aber mitbestimmen. Meine Mitarbeiter haben oft lange Tage, feiern diese aber genau so gern wieder ab. Meine Mitarbeiter bekommen Anerkennung und Wertschätzung und leben für den Dienst am Gast. Meine Mitarbeiter lieben Ihre Jobs! 

Wir erwarten die kommenden Monate, die von Mitarbeiterengpässen, ungewisser Preisentwicklung und vielleicht auch wieder Einschränkungen durch Corona geprägt sein werden und wissen doch ganz genau, dass wir nichts anderes machen wollen würden.

Es bleibt spannend. 

Danke fürs Lesen! 


Doris Reck-Hartmann 

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2021 - ein spannendes Jahr! Ein kleiner Rückblick.
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Sommer 2021 

Gastronomie nach dem Lockdown


6,5 Monate geschlossen - von November 2020 bis Mitte Mai 2021 - und nun? 


Ende Oktober hat die Regierung den „Lockdown Light“ beschlossen. Ohne jede Grundlage in Bezug auf Hygienekonzepte oder Ansteckungsgefahr wurden ganze Branchen ausgeknipst. Was zuerst für 4 Wochen angesetzt war, hat am Ende mehr als ein halbes Jahr gedauert.


Wir haben Woche für Woche auf ein Zeichen gewartet, haben Woche für Woche ein bißchen mehr Mut verloren und uns irgendwann ertappt, schon gar nicht mehr an eine Öffnung zu glauben. 


Die wichtigen Umsatzbringer Weihnachtszeit, Jahreswechsel, Ostern etc sind verstrichen und für die Gastronomie unwiderbringlich verloren. 


Vollmundig angekündigte Hilfen sind durchaus geflossen. Im November und Dezember die völlig aus der Luft gegriffene umsatzbasierte Gieskannenhilfe, später dann die detailliertere und auch sehr viel sparsamere Überbrückungshilfe 3.


Viele Betriebe haben inzwischen den Kampf aufgegeben, konnten die Hilfen nicht beantragen oder haben aus verschiedenen Gründen nichts bekommen. Wer sich auf die Überbrückungshilfe 3 verlassen hat musste schnell feststellen, dass die zum Erhalt des Betriebes bei Weitem nicht ausreicht. 
Bei manchen kamen persönliche Gründe wie das Alter, Investitionsstau und fehlender Nachwuchs hinzu, bei anderen hat der Personalmangel das Zünglein an der Waage ausgemacht. 


Nach zwei Monaten Öffnung unter Corona Auflagen können wir folgendes, nicht besonders überraschendes Fazit ziehen:


Ohne Aussenbereich oder bei schlechtem Wetter lässt sich unter Einhaltung der Regeln kaum wirtschaftlich arbeiten. 
Viele Menschen sind auch trotz Abstand und Lüftung noch nicht bereit, die Innengastronomie zu nutzen und so bleiben wir auf vielen Reservierungen sitzen, weil spontan entschieden wird „wir sind zwar doppelt geimpft, aber drinnen wollen wir dann doch noch nicht sitzen“ - unter Umständen können diese Plätze dann nach erfolgten Absagen an andere Gäste auch nicht mehr belegt werden. 


Das Arbeiten mit Maske über viele Stunden hinweg sogar im Aussenbereich bringt die Mitarbeiter an Ihre Grenzen.


Das Warten auf die Impfung ohne Priorisierung trotz unserer vielen Gästekontakte zermürbt und hat uns wie schon der Lockdown Light unseren Stellenwert in der Gesellschaft verdeutlicht.


Die Kontaktverfolgung - sofern man Sie als Gastgeber verantwortungsvoll durchführt und nicht komplett der Selbstverantwortung des Gastes überlässt - bindet wahnsinnig viel Arbeitskraft, die an anderer Stelle fehlt und natürlich bezahlt werden muss. 



Die Betriebe, die jetzt wieder offen haben…..


….. können nicht nur Gastgeber und Koch, sondern auch Betriebswirtschaft, da Sie in den vergangenen Jahren so gewirtschaftet haben, dass Sie die Krise bisher Blotrotz der mageren Überbrückungshilfe 3 überstehen konnten.


….waren kreativ, offen für Neues, fleißig und erfinderisch. 
Sie haben im Lockdown Ihr Geschäft neu erfunden, komplett neue Geschäftsideen und -zweige aufgebaut und so Ihren Mitarbeitern die Jobs gesichert. 
Sie sind im Gespräch geblieben und haben die Gästebeziehung gepflegt, haben kommuniziert und Zuversicht verbreitet und das trotz der enormen Belastung durch die Zwangsschließung.


 ….. haben offensichtlich im Bereich Mitarbeiterführung und auch beim Thema faire Bezahlung ganze Arbeit geleistet, da Ihre vielseitig begabten, flexiblen und motivierten Mitarbeiter nach monatelanger Kurzarbeit (oder bei den Minijobber sogar monatelanger Pause komplett ohne Entschädigung) eben NICHT in andere Branchen abgewandert sind.


…und sogar die Zeit genutzt und investiert haben sind mutig, vorausschauend und glauben an Ihre beste Branche der Welt. 
Vorwürfe in Bezug auf „da sind die Hilfen geflossen“ sind unfair und verletzend, denn hier wird von engagierten Unternehmern in die Region, in Arbeitsplätze und selbstbestimmte Zukunft investiert.


…und die an Ihren Ruhetagen und Ihrem Betriebsurlaub festhalten sind nicht „reich“, sondern haben verstanden dass Höchstleistung nur von einem gesunden, intaktem Team erreicht werden kann. 
Zudem halten Sie sich an die Bestimmungen des Arbeitszeitgesetzes und gewähren Ihren Mitarbeitern nach der Kurzarbeit Ihren wohlverdienten Urlaub. 


…. sind keine Bittsteller an die Gesellschaft. Wir sind Dienstleister und mit ganzem Herzen in der schönsten Branche der Welt tätig.
Aber wir haben Öffnungszeiten, bestimmte Kapazitäten und Regeln, an die sich Gäste halten müssen, auch wenn „wir froh sein können dass wieder jemand kommt“. 

Corona Regeln werden von verantwortungsbewussten Betrieben eingehalten, aber nicht erfunden um den Gast zu ärgern. Das enorme Anspruchsdenken gepaart mit Verweigerung gegenüber den uns auferlegten Corona Bestimmungen steht an der Tagesordnung und so manche Diskussion ist unnötig und raubt Gastgebern und Mitarbeitern die Lust an der schönsten Branche der Welt.


Wir sind gern weiter für Euch da und hoffen auf einen „normalen“ Herbst und Winter. Es bleibt spannend. 

Doris Reck-Hartmann 

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Frühling 2021 


Wieder vorab: ich spreche für die Gastronomie, natürlich sind auch andere Branchen genauso oder noch mehr betroffen. Und: wir sind keine Schwurbler. Wir nehmen die Pandemie ernst und unsere sowie Eure Gesundheit steht bei uns im Haus an erster Stelle.

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Warum steht Ihr Gastronomen nicht auf? Warum haltet Ihr nicht zusammen und organisiert Euren Widerstand? Warum lasst Ihr Euch diese Ungleichbehandlung gefallen?

...das werden wir im Moment oft gefragt...

Ja, warum steht die große Branche Gastronomie mit Ihren 2,2 Millionen Beschäftigten nicht zusammen und wehrt sich gegen das Sonderopfer, welches wir für andere Branchen bringen? Warum machen wir nicht größeren Druck gegen die lange Zwangsschließung, wir könnten doch alle Anforderungen erfüllen, die auch andere geöffnete Branchen erfüllen können?

Warum wird von der Politik die Tatsache ignoriert, dass die Zahlen im November und Dezember im „Lockdown Light“ in die Höhe geschnellt sind?

Wir können Hygienemassnahmen zuverlässig umsetzen, wir können soziale Treffen sicher organisieren und auch die Kontaktverfolgung garantieren.

Warum fällt anscheinend keinem auf, dass wir nicht das Problem, sondern Teil der Lösung sind?

Ich habe mit vielen Kollegen gesprochen und bin zu der Erkenntnis gelangt:

Wir sind müde. Wir sind ausgelaugt. Wir strampeln seit einem ganzen Jahr und versuchen das Beste draus zu machen, aber irgendwann wird auch der größte Optimist zum Realist.

Wir (und auch die Kultur und Freizeitbranche) sind Opfer einer politischen Entscheidung, damit andere Branchen öffnen können. Das Infektionsgeschehen wird nicht detailliert betrachtet, es werden ganze Wirtschaftszweige mit dem Vorschlaghammer der Zwangsschließung bedacht.

Wir haben nun den sechsten Monat (seit 12 Monaten) unser Kerngeschäft geschlossen und die Kollegen unter uns, die Ihr Geschäft in Zukunft noch sehen hangeln sich mit mega Ideen wie To Go, Kochboxen, Webshops, virtuellen Dinnern und Live Online Kochshows von Monat zu Monat.

Viele (wir auch) investieren in die Zukunft, bringen Ihre Betriebe auf Vordermann und gehen so ein riesiges finanzielles Risiko ein, einfach weil Ihr Herz und Ihre Zukunft an diesen Läden hängt.

Andere, die beispielsweise ein gewisses Alter erreicht haben, bei denen es sowieso schon Probleme im Betrieb gab oder die vielleicht auch einfach aufgrund Ihrer Lage oder der Struktur Ihres Betriebes nicht in der Lage sind Alternativlösungen zu finden sterben auf Raten. Lebenserhaltende Massnahmen wie die verschiedenen Überbrückungshilfen sind gut gemeint, aber viele Betriebe fallen durchs Raster und auch von Lebenshaltungskosten für Unternehmer ist nie die Rede.

Wir sind keine Querdenker - der größte Teil der Gastronomen versteht die Massnahmen. Es müssen Kontakte reduziert werden und natürlich finden bei uns Kontakte statt.

Aber: es kann nicht sein, dass bei uns sichere Kontakte nicht stattfinden und an unkontrollierbare Orte verlagert werden, während an ganz vielen Orten die Maskenpflicht als Massnahme völlig ausreichend ist.

Wäre es nicht viel sinnvoller, Schließungen an Hygienekonzepte zu koppeln anstatt an kompletten Branchen und Bereichen?

Wir Gastronomen, Köche, Servicekräfte, Hoteliers, Barkeeper usw sind 100 Prozent Menschen und leben und lieben unsere Arbeit!

Wir sind alle Workaholics, sonst könnten wir diese Jobs gar nicht machen.

Uns wird gerade die Energie ausgesaugt. Viele von uns sind nicht wieder zu erkennen und dümpeln in Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit oder Ihrem Alternativgeschäft vor sich hin, ohne von der Politik irgendeine Perspektive auf Ihren geliebten Job zu bekommen.

Das macht mürbe.

Wir warten auf eine kleine Mini Perspektive. Wir werden viele, viele Vorgaben erfüllen müssen, die allesamt Vorarbeit und Investitionen erfordern, also bitte gebt uns ein kleines bisschen Planungssicherheit!

Lasst uns arbeiten! Lasst uns unsere Mitarbeiter zurück holen, bevor die in andere Branchen abgewandert sind! Lasst uns unseren Lebensunterhalt mit dem verdienen, was uns erfüllt! Und wenn Öffnungen im Raum stehen, dann lasst uns unsere Betriebe bitte so öffnen, dass es auch wirtschaftlich sinnvoll ist.

Doris Reck-Hartmann


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2020 - ein Jahr voller Herausforderungen. Ein kleiner Rückblick.
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Ende 2020 - Lockdown 


Ein sehr persönlicher Blog Teil 2 


Die Gastronomie stirbt auf Raten. 


Ich spreche nur für diese Branche, denn da kenn ich mich aus, bei anderen sieht es genauso oder schlechter aus. 

Und auch unsere Branche ist natürlich nicht homogen, bei vielen Kollegen mit Hotels / Veranstaltungsschwerpunkt / städtischer Lage etc ist die Lage wieder etwas anders. 


Wir als Landgastronomie in Stadtnähe „jammern auf hohem Niveau“ - wir haben eine tolle Stammkundschaft, die uns nach Kräften unterstützt, vielen Dank dafür!

Mit unseren coronabedingten Ideen (Webshop mit Fertigessen, geänderte Öffnungszeiten, Abholspeisekarte mit Onlinebestellfunktion) schaffen wir es einen Teil unserer normalen Umsätze zu generieren und zusammen mit staatlichen Hilfen wie Kurzarbeitergeld werden wir die Krise überstehen, das ist sicher. 


In 2020 hatten wir nun 4 komplette Monate unser Haus geschlossen. 
Januar und Februar sind jedes Jahr die schwächsten Monate (darum hatten wir im Februar auch für eine große Modernisierungsmassnahme geschlossen) und in den geöffneten Sommermonaten konnten wir zwar arbeiten, hatten aber durch die Abstandsregeln und die Hygienemassnahmen hohe (Personal-)Kosten und im Innenbereich auch massive Umsatzeinbußen. 


Alles in allem - ein anstrengendes, nervlich aufreibendes, verlorenes Jahr, dass vielen Mitarbeitern in der Gastro den Job und vielen Selbständigen Ihren Betrieb nehmen wird. 


Wir haben im Frühjahr die Soforthilfe in Anspruch genommen und nach 4 Monaten auf Heller und Pfennig unaufgefordert zurück gezahlt. 

Wir nehmen auch jetzt die Novemberhilfe, die ja in der Kritik steht, in Anspruch und sind dankbar dafür. Wir und auch kein anderer Betrieb stößt sich an dieser umsatzbasierten Unterstützung gesund so wie es in den Medien zum Teil zu lesen ist, nicht nach diesem Jahr, das kann ich Euch versichern!


Und warum müssen wir eigentlich Hilfen in Anspruch nehmen und dürfen unser Geld nicht selbständig verdienen, so wie es unser größter Wunsch wäre?


Die Gastro und Kulturbranche hat nun wieder seit fast 8 Wochen geschlossen - seitdem gibt es keine nennenswerte Änderung an den Zahlen, im Moment steigt die Inzidenz sogar. 


Verwunderlich? Nein!!


Wir hatten gute Hygienekonzepte. Die Hygiene in der Gastro ist sowieso auf einem hohen Niveau, auch wenn es wie überall mal schwarze Schafe gibt. 

Wir hatten Verantwortung für unsere Mitarbeiter und Gäste, die wir ernst genommen haben, ganz einfach weil wir darauf angewiesen sind dass die Gäste auch ein zweites und drittes Mal wiederkommen und die Mitarbeiter gesund bleiben. 

Wir hatten strenge Regeln bezüglich der Kontakte und der Kontaktverfolgung, die wir auch kontrolliert und durchgesetzt haben. Man darf stark bezweifeln ob diese Kontrolle bei geselligen Kontakten im Moment auch stattfindet. 

Wir haben viel Zeit, Geld und Mühe investiert in Datenspeicherung, Mitarbeiterschulungen, Einhaltung der Abstandsregeln, digitale Speisekarten, Desinfektion, etc…. Und ich kenne keinen einzigen Kollegen, bei dem eine Infektion oder der Verdacht einer Infektion stattgefunden hätte. 


Werden durch die Schließung von Gastro und Kultur Kontakte verringert, wie es dringend notwendig ist? 
Nein! Die Kontakte werden nur in unkontrollierbare Bereiche verlagert, denn der Mensch ist ein Herdentier und trifft sich mit seinen Liebsten, egal wo.


Trotzdem besteht für uns nicht die geringste Hoffnung, dass wir bald wieder öffnen dürfen. Wir sind ein Bauernopfer. Wir haben „nur“ 2,2 Millionen Beschäftigte und machen einen winzigen Teil des Bruttoinlandsprodukts aus, darum tut es am wenigsten weh wenn man auf uns verzichtet. 


Auch die umsatzbasierte Novemberhilfe ist aufgrund der niedrigen Umsätze in der Gastronomie für die Regierung zu verschmerzen.


Realistisch betrachtet hoffen wir darauf, an Ostern wieder für Euch da zu sein und wir hoffen darauf, bis dahin auch noch ein funktionierendes Team zu haben - denn Gastro ist wie Fussball, unsere Leistung ist eine Teamleistung und wenn monatelang nicht zusammen trainiert wird kann man nicht gleich wieder Bundesliga spielen. 


Zudem kann man es auch keinem dieser tollen Gastromitarbeiter mit tausend Talenten, Soft Skills und Fähigkeiten wie Multitasking und Stressresistenz verübeln, wenn Sie in dieser Zeit der schönsten Branche der Welt den Rücken kehren uns sich Ihr Brot woanders verdienen - gefragt sind Gastros allemal. 


Wir für unseren Teil treten jetzt die Flucht nach vorne an. 

In der Planung steht eine große Modernisierungsmassnahme im Aussenbereich, die uns in den Sommermonaten ein einigermaßen wetterunabhängiges Geschäft sichern soll.

Außerdem werden wir am und im Haus Änderungen vornehmen, die uns dabei helfen die Abstandsregeln einzuhalten und trotzdem die Belegung zu generieren, die wir für wirtschaftliches Arbeiten benötigen - denn dass uns die Abstandsregeln noch ein paar Monate oder Jahre bleiben ist für mich sicher. 


Wir werden viel Geld in die Hand nehmen und ein wirtschaftliches Risiko eingehen - in der Hoffnung, dass Deutschland MIT dem Virus leben lernt, Bereiche geöffnet werden die die Hygieneregeln einhalten (auch wenn das eine geringere Belegung bedeutet) und solche geschlossen werden, wo das eben nicht klappt und wir somit das Infektionsgeschehen ohne das Opfern ganzer Wirtschaftszweige unter Kontrolle behalten. 


2021 wird nicht sehr viel einfacher werden als 2020 - Wir zählen auf Eure Unterstützung!  

#wirschaffendas #wirliebentrotzdemwaswirtun #teamreck 

Doris Reck-Hartmann

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Herbst 2020 - Lockdown Light

Ein sehr persönlicher Blog. 

Zuallererst möchte ich klarstellen, dass ich und auch alle Mitarbeiter im #teamreck keine Corona-Leugner, Aluhüte oder Schwurbler sind. 

Die Gefahr ist uns bewusst, wir nehmen die Pandemie ernst und wissen um die Gefährlichkeit des Virus. Wir sind es, die tagtäglich Menschenkontakt haben und sich nicht so einfach ins Homeoffice zurück ziehen können und schon alleine deshalb sind wir sehr interessiert daran, diese Pandemie im Schach zu halten.

Wir sind bereit alles zu tun was in unserer Macht steht um die Kurve wieder abzuflachen und haben das in den letzten Monaten auch getan.


Ich spreche für die Gastronomie, denn das ist mein Fachgebiet. Ähnlich ergeht es natürlich der Hotellerie, der Veranstaltungs-, Messe- und Reisebranche, den kleinen Einzelhändlern und vielen mehr.


Die Massnahmen im Frühjahr haben wir mitgetragen und auch verstanden. Zu diesem Zeitpunkt war der Lockdown - so schmerzlich er auch für unsere Branche war - der richtige Weg. 


Nun steht der „Lockdown light“ im Raum. Ich finde, allein der Begriff zeigt wie wenig unsere Branche wert ist, in der immerhin 2,2 Mio Menschen beschäftigt sind, mehr als in der Automobilbranche.

Bei „Light“ verzichtet man auf Verzichtbares. Aber dass wir nicht systemrelevant sind haben wir 2020 ja schon gelernt und das ist auch in Ordnung, denn zum Überleben braucht es uns nun nunmal nicht.


Die letzten Monate haben wir gekämpft. 


Wir haben hunderte von Arbeitsstunden in die Erarbeitung des Hygienekonzepts, die Schulung der Mitarbeiter, den Aufbau von Plan B und C in Form von Außer Haus Essen und Onlineshop, die Einarbeitung in neue Themen wie Kurzarbeit, die Erfüllung der Vorgaben der Gästeregistrierung usw gesteckt. 


Wir haben auf 50% unserer Plätze und damit natürlich auch auf Umsatz verzichtet um Abstand zu gewährleisten, haben jede Menge Geld ausgegeben für digitale Speisekarten, Desinfektion, Trennwände etc und ein zukunftsfähiges Konzept für 2021 entwickelt, denn es ist klar dass die Pandemie dann nicht einfach vorbei sein wird. 


Wir haben Gäste weggeschickt, die sich nicht an die Vorgaben halten wollten, haben Mitarbeiter als Kontaktperson 2 (die laut Gesundheitsamt arbeiten müssten) bei Bezahlung nach Hause geschickt, haben freiwillige Tests für Mitarbeiter bezahlt und bei nötiger Kinderbetreuung zu Hause öfter mal auf die ein oder andere verzichtet. 


Wir hatten Erfolg damit - Ihr kommt und fühlt Euch laut den Rückmeldungen wohl und sicher bei uns und wir konnten durch das schöne Wetter und den teilweisen Verzicht auf unseren Urlaub respektable Umsätze erzielen.


Wir haben die im Frühjahr erhaltene Soforthilfe freiwillig und unaufgefordert bis auf den letzten Cent zurück gezahlt und konnten die Kurzarbeit auf ein paar Wochen begrenzen. 


Wir haben uns durch unseren Fleiß und unser Engagement aus den engen Vorgaben für die Überbrückungshilfe katapultiert - zum Glück, denn wir leben am liebsten vom selbst verdienten Geld und sind stolz darauf.


Und nun soll mit einem Handstreich das zweite Mal in diesem Jahr eine komplette Branche geschlossen werden, die jetzt schon mit immensen Einschränkungen wie Sperrstunde und begrenzten Kapazitäten zu kämpfen hat. 

Und nicht nur wir mit größtenteils klein- und mittelständischen, inhabergeführten Unternehmen, sondern auch unsere Zulieferer, die ebenfalls größtenteils aus diesem Segment kommen, leiden immens und sind teilweise schon am Aufgeben. 


Und warum eigentlich? Laut RKI kommen nur 2% der Infektionen aus der Gastronomie. Durch die geplante Schließung werden die Menschen nicht von Treffen abgehalten, die Zusammenkünfte werden nur in den unkontrollierbaren privaten Bereich verlagert, wo eben kein Hygienekonzept greift und keine Rückverfolgung garantiert wird. 


Nicht zu übersehen ist auch die psychologische Belastung - sowohl für den Gast, denn gesellschaftliches Leben ist für den Menschen essentiell, als auch für uns Selbständige und unsere Mitarbeiter, die mit diesem ständigen Damoklesschwert leben müssen. 


Wer soll sich denn noch für die schönste Branche der Welt entscheiden, sei es als Unternehmer, als Mitarbeiter oder Azubi, wenn die wie eine Glühbirne einfach willkürlich ausgeknipst werden kann? 

Wie sollen wir planen - Investitionen, Veranstaltungen, Personal - wenn wir nicht sicher sein können, ob wir nächste Woche, nächsten Monat, nächstes Jahr überhaupt geöffnet haben dürfen? 


Langsam beschleicht einen das Gefühl, man hätte sich im Frühjahr lieber auf Soforthilfe, Überbrückungshilfe und Kurzarbeit ausruhen sollen. Jede Mühe und jeder Tropfen Herzblut erscheint überflüssig. 


Lasst uns arbeiten! Wir haben in den letzten Monaten mehrere Tausend Gäste unter Einhaltung unseres Hygienekonzepts empfangen und registriert und hatten nicht einen einzigen Verdachtsfall - geschweige denn Corona Fall - bei uns. 


Eine ganze Branche siecht dahin. 


Erst wenn es die Vielfalt nicht mehr gibt, wenn die Konfirmation im Franchise Restaurant eines großen Möbelanbieters stattfinden muss, wenn das Catering für die Hochzeit unbezahlbar wird, wenn das Sonntagsessen mangels Plätzen 4 Wochen im Voraus reserviert werden muss, dann ist vielleicht die Pandemie immer noch nicht vorbei, aber die Massnahmen werden vielleicht mit etwas mehr Augenmaß getroffen. 


#RIPGASTRO 

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04.12.2016

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